Wie wird die Thrombophilie behandelt?
Nach der Diagnose der Thrombophilie ist es für den Gynäkologen wichtig, mit dem Hämatologen zusammenzuarbeiten, um eine geeignete Behandlung festzulegen, die eine Schwangerschaft ermöglicht. Meistens werden Gerinnungshemmer wie Aspirin und Heparin vor und während der Schwangerschaft verschrieben.
Wie hoch ist das Risiko für Thrombophilie in der Schwangerschaft?
Bei einem Antithrombin-Mangel liegt das Thromboserisiko und somit das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft bei bis zu 44 Prozent. Zum Glück kommt diese Art der Thrombophilie nur selten vor.
Wie hoch ist das Thromboserisiko während einer Schwangerschaft?
Frauen, denen es an dem so genannten Protein-C oder Protein-S mangelt (oder an beiden zugleich), haben während einer Schwangerschaft ein 10 bis 19 Prozent höheres Thromboserisiko. Bei einem Antithrombin-Mangel liegt das Thromboserisiko und somit das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft bei bis zu 44 Prozent.
Was ist die Ursache für Thromboseneigung?
Blutgerinnungsstörung Faktor 5. Der am weitesten verbreitete erbliche Risikofaktor für Thromboseneigung ist die so genannte Faktor-V-Leiden-Mutation (APC-Resistenz). Bei rund 5 Prozent der europäischen Bevölkerung tritt diese Art der Thrombophilie auf, deren Ursache ein Gen-Defekt ist.